Gestern hatte ich mich an der Busstation erkundigt, wann mein Bus nach Nakhon Phanom fährt. Ich soll um 5.30 hier sein, meinte der Angestellte. So verlasse ich mein Hotel gegen 5 Uhr in der Früh und wandere mit Sack und Pack zur Busstation. Hier fragt mich ein Angestellter, wo ich hin will. Nakhon Phanom! Er ist überrascht, weist mich an, mit ihm auf sein Motorrad zu steigen. Wir brausen los, zwar ohne Helm, aber immerhin hinten und vorne ein Rucksack. Der Bus ist offenbar um 5 Uhr losgefahren, das muss gestern ein Missverständnis gewesen sein. Wir überholen den Bus, der hält an, ich steige ein. Wie ich meinen Voucher zeige, meint der Motorradfahrer, es sei doch der falsche Bus, darum steige ich wieder aus. Der Bus fährt weiter. Jetzt schaut der Mann sich das Papier nochmals an. Es ist doch der richtige Bus. Er ruft den Chauffeur an, wir fahren wieder los und der Bus hat auf uns gewartet.

Ich finde einen Platz zuhinterst im Bus, wo es einen grossen Raum für Gepäck vor der Sitzreihe hat. Der ist leer und ich habe luxuriös viel Platz. Die Fahrt dauert nicht ganz 6 Stunden. Am Busbahnhof von Nakhon Phanom erkundige ich, ob es Busse zu meinem nächsten Ziel Nong Khai gibt. Es gibt, der Beamte schreibt mir den Fahrplan auf ein Blatt Papier. Aber zuerst bleibe ich mal hier.

Ein Tuk-Tuk bringt mich für 50 Baht zu meinem Hotel Gate14 Inn, das ist ziemlich funky, aber ich habe ein riesiges Zimmer mit allem was ich benötige. Im Nudelrestaurant nebenan esse ich Nudelsuppe mit Rindfleisch.

Ich spaziere zum Mekong, der ist nur 200 m weit weg. Man hat eine schöne Aussicht auf die Karstberge auf der anderen Seite des Flusses, also in Laos. Es hat eine schöne Uferpromenade und einen Radweg. Zur Zeit ist ein Festival, es sind mehrere Bühnen aufgebaut. Und überall hat es Essensstände! Das Hotel Landmark ist ein neueres Gebäude mit einer gefälligen Architektur. Ist das französischer Kolonialstil?

Jedenfalls beherbergt das Hotel ein Café, wo ich den guten Kaffee Latte geniesse.

Ich ruhe mich im Zimmer aus und gehe am späteren Nachmittag nochmals zum Fluss. Jetzt gibt es noch mehr zu essen, ich probiere Pouletspiesschen, Fischbällchen, gefüllte Pfannkuchen und Thai Dessert. Kein Ort zum Abnehmen! Die Verkäuferinnen sind sehr herzlich, bei den Thai Desserts gibts ein Selfie (gegenseitig).