Nach dem Frühstück im Le Pain du coeur miete ich bei Aing Kimsan Bicycle ein Mountainbike. Ich wähle das günstigste Modell für 12$ pro Tag und kriege dafür ein Scott (Modellname finde ich nicht) mit XT-Komponenten, Helm und Schloss. Ein sehr gutes Velo.

Ich fahre zum Hotel Enjoy Boutique, wo C. mich schon am Eingang empfängt, die Hunde haben mich angekündigt. Barbara und ich wollen im März hier ein paar Tage verbringen, es ist ein sehr idyllischer und komfortabler Ort. C. offeriert mir einen Kaffee und wir plaudern. Die Besucherzahlen in Kambodscha seien immer noch tief, beklagt er, ein Faktum, das ich jetzt von mehreren Seiten gehört habe. Die Statistik meint aber, dass jedes Jahr wieder mehr Touristen kommen, noch nicht so viele, wie 2019, aber die Zahl wächst.

C. verspricht, im März ein Zimmer für uns zu haben.

Ich fahre weiter Richtung Angkor Wat. Hier führt die Strasse oft durch Wälder, was bei diesen Temperaturen angenehm ist. Beim Haupteingang biege ich rechts ab, da ich keine Eintrittskarte habe. Ich folge verschiedenen Strassen und lande bald auf einem Wander/Radweg, der sehr angenehm durch das grosse Gebiet führt. An einem Stand trinke ich Kokoswasser. Die Besitzerin ist auch nicht glücklich, wie die Geschäfte gehen. Gestern hätte sie 10$ eingenommen und heute sei ich der erste Kunde. Das ist hart. Sie schenkt mir für die Weiterfahrt zwei Bananen. Die am wenigsten haben, sind am grosszügigsten! 

Ich folge weiter dem Radweg, der ab und zu unterbrochen ist, und umrunde so die grosse Tempelanlage. An einigen versteckten kleineren Tempeln komme ich vorbei. Gegen Ende der Runde hat es einen Kontrollposten, der meint, ohne Eintrittskarte müsse ich jetzt rechts abbiegen. So fahre ich nach Siem Reap zurück und retourniere mein Rad. 

Im Restaurant Khmer Hidden Home Restaurant esse ich LokLak, auch heute kriege ich zum Dessert einen Teller Früchte und einen Tee.