Beim feinen Frühstück lerne ich die Gruppe kennen, welche auf das dreitägige Trekking gehen wird, T., M., C. sind auch aus Frankreich, L. und Y. kenne ich schon.
Um 9 fahren wir mit zwei Tuktuks über staubige Strassen in einer Stunde zum Tonle San Fluss. In Veun Sai steigen wir auf ein Boot um und fahren auf dem Fluss 40 Minuten zum Haus unseres Führers Sera, wo zwei weitere Guides zu uns stossen.
Jetzt geht es zu Fuss weiter, zuerst durch landwirtschaftliches Gebiet mit vielen Cashewbäumen, dann durch den Wald und Bambusdschungel. Bald wird das Mittagessen serviert, diesmal ist es noch ein mitgebrachtes Reisgericht.
Durch dichten Wald geht es steil auf einen Hügel hinauf und ebenso steil wieder hinunter, bis wir an einen Fluss kommen, wo unser Nachtlager sein wird. Ich bin zuerst etwas enttäuscht, weil alles so dicht bewachsen, überall von Bächen umgeben und schwer zugänglich ist. Aber es findet sich doch noch eine Flussstelle, wo man baden kann und wo auch schon ein Bambusfloss im Fluss schwimmt.
Die Führer bauen ein Gestell für unsere Hängematten, kochen das Abendessen, wobei auch Bambusrohre als Kochgefässe gebraucht werden, wie ich es schon vor zwei Jahren in Luang Namtha kennengelernt habe. Was mit Holz und Bambus und einer Machete hergestellt werden kann, wenn man die Geschicklichkeit und Erfahrung besitzt, ist beeindruckend. Das Essen ist ausgezeichnet.
Die Hängematten werden ins Gestell gehängt und ich krieche in meinen Schlafsack. Ich fühle mich sehr eingeengt, es ist unbequem und ich habe Mühe, meine Lage zu wechseln. Ausserdem wird es kühl. Diese Nacht schlafe ich sehr wenig.















