Ich frühstücke nochmals im Epic Arts Café, dann mache ich mich für die Weiterreise bereit. Nach 8 Uhr holt mich ein Tuktuk ab und bringt mich zur Busstation. Mit dem Kleinbus fahre ich bis zum Pier von Kep, wo der Bus-Chaffeur mich auch gleich an die Dame von der Fähre weiterleitet. Hier beginnt die Überfahrt nach Kaoh Tunsay. Entgegen Berichten in Social Media muss ich nicht feilschen, sondern erhalte eine Fahrkarte für Hin- und Rückfahrt für 10$. Das Boot ist nicht ganz einfach zu besteigen, etwas Beweglichkeit ist gefordert. Das Meer ist wellig und wir werden alle nass.

Nach einer halben Stunde ist die Insel erreicht. Zu meiner Unterkunft Khim Vouch Ay sind es noch 700 m. Das Zimmer ist noch nicht bereit,   ich bin zu früh. Ich lege mich an den Strand und lese. Anschliessend esse ich zu Mittag. Dann kann ich mein Hüttchen beziehen. Strom gibt es erst ab 18 Uhr.

Ich verweile am Strand, dann mache ich mich auf eine Inselumrundung. Am Anfang gibt es einen breiten Weg, von welchem weitere Pisten abzweigen, es scheint einige Bautätigkeit geplant zu sein. Ich bleibe auf dem ufernahen Weg. Es hat einige Hütten und ab und zu ein Boot vor Anker. An der Nordseite verliert sich der Weg, da kommt mir eine Frau entgegen, die offenbar in gleicher Richtung unterwegs ist und ebenfalls den Weg sucht. Wir werden auch gemeinsam nicht fündig. Zum Glück findet A. einen Einheimischen, welcher uns den Einstieg zeigt. Jetzt geht es durch den Busch und später durch mit Müll übersäten Sumpf. Das ist nicht mehr schön. Nach einer halben Stunde sind wir aus dem Dickicht raus, jetzt geht es wieder besser weiter. Ich gehe zurück zur Unterkunft uns schwimme kurz im Meer. Zum Abendessen nehme ich Tom Yam mit Krabben.