Wir frühstücken im Café Bora. Anschliessend fahren wir zur nächsten Metfone Filiale, wo Barbara eine eSIM ersteht und ich mein Abo verlängere. Dann kehren wir ins Zimmer zurück. Wir machen uns auf zur Stadtbesichtigung. Ganz in der Nähe des Hotels bietet eine Physiotherapie Hilfe bei allen möglichen Rücken- und Muskelproblemen. Da man ohne Anmeldung eine Behandlung kriegen kann, entscheidet sich Barbara spontan für eine solche. Ich gehe währenddessen zu Seeing Hands und erhalte auch eine ziemlich kräftige und wirkungsvolle Massage.

Jetzt setzen wir unseren Spaziergang fort und wandern zum Central Post Office. Das vom Architekten Daniel Fabre geplante Gebäude wurde im Jahre 1895 zur Zeit der französischen Kolonialisierung eröffnet und ist im neo-klassischen Stil gebaut. Gleich gegenüber befindet sich ebenfalls ein Haus aus der französischen Kolonialzeit. Darin befand sich früher das einzige Hotel der Stadt Phnom Penh, das Grand Hôtel. Heute ist in der rechten, renovierten Hälfte das Restaurant Manolis untergebracht, der linke Teil ist eher am Verfallen, wird aber bewohnt. Diese Orte sind alle im Film City of Ghosts zu sehen. 

Nachdem wir die Post auch von Innen angeschaut haben, spazieren wir zum Wat Phnom. Hier gefallen uns die Malereien im Tempel, wobei die Deckengemälde und die an den Wänden stilistisch ganz unterschiedlich sind. 

Weiter gehts zum Central Market, einem Art Deco Gebäude von 1937. Im Innern finden sich sehr viele Juweliere und Uhrenverkäufer neben anderen Modesachen. In einem weiteren Teil ist der Markt traditioneller, mit Lebensmitteln und Essenständen. Ich suche den Stand, wo ich vor zwei Jahren gut gegessen habe. Ich habe noch ein Foto von damals, damit können die Händler den Stand erkennen und uns den Weg zeigen. Wir bestellen Nudelgerichte, die auch wieder sehr gut schmecken. Mit dem Tuktuk fahren wir zum Backyard Café. Guter Kaffee, gute Backwaren. Wir spazieren dem Fluss entlang zurück zum Hotel. Der Besuch des Touristenbüros bringt nichts Brauchbares.