Ich bin froh, als es Morgen ist, das Licht durch den Bambuswald ist angenehm. Feines Frühstück, es gibt Omelette und Baguette. Die Guides transportieren wirklich einen Plastiksack voll roher Eier auf dem ganzen Trekking, ohne Verluste. Dann geht es weiter.
Der Weg ist anstrengend, weil man ständig querliegenden Bäumen und Bambusstämmen ausweicht, da muss man entweder drüber steigen oder sich bücken um unten durch zu kommen.
Mittagessen wird unterwegs zubereitet, dann geht es im gleichen Stil weiter. Wir lernen einige Pflanzen kennen, so findet man Galangal, später eine gut riechende Wurzel, mit welcher man Tee kochen kann und dann gibt es auch noch den Wasserbaum, aus dessen Ast frisches Trinkwasser tropft.
Wir erreichen unser Nachtlager am Sesan Fluss, wo der Oryas Wasserfall 40 m in die Tiefe stürzt. Dieser Ort wirkt einladender als der gestrige. Man kann sich freier bewegen, es hat Platz zum Sitzen, der Wasserfall ist wunderschön und im grossen Pool kann man schwimmen. Die felsige Flusslandschaft gefällt mir.
Wieder gibt es ein tolles Abendessen, dann werden die Hängematten in die vorhandenen Gestelle gebunden. Ich gehe früh schlafen, und diesmal klappt es besser.








