Mit einem Tuk-Tuk fahre ich gegen halb acht zur Busstation (60 Baht). Bei der Plattform 13 steht schon der Kleinbus bereit, auch der Billettschalter ist eröffnet. Ich kaufe das Billett nach Nong Khai (270 Baht). Bald kann ich einsteigen, und pünktlich um 8 fährt der Bus los. Es sind 300 km bis Nong Khai, das Meiste ist Autobahn und wir halten nirgends sehr lange. Wir folgen der Strasse 212 und fahren über Bueng Kan. In dieser Gegend sind auf der Karte einige Nationalparks zu finden, welche interessant aussehen. Die würde ich gerne einmal besuchen. Mittlerweile sind einige Passagiere zugestiegen, und unser Bus ist jetzt voll besetzt. 

Um 13.30 erreichen wir Nong Khai, am Bus Terminal steigt nur die Hälfte der Passagiere aus, ich bin etwas verunsichert und bleibe sitzen. An der nächsten Haltestelle steige ich aber auch aus, das passt, jetzt sind es nur noch 1.5 km zu meinem Hotel Rest Time. Mit Grab bin ich schnell da. Ich habe Hunger (hatte kein Frühstück). 100 m vom Hotel finde ich das Farmsuk Café, wo ich Reis mit Crevetten und Ei esse, zum Dessert einen Orangenkuchen und den herbeigesehnten Kaffee geniesse.

Ich spaziere zum Mekong, das sind etwa 2.5 km von meinem Hotel. Hier gibt es ebenfalls eine Walking Street, viel zu essen und eine ähnliche Flusspromenade wie in Nakhon Phanom. Auf der anderen Seite des Flusses müsste der Buddha Park, den wir vor einem Jahr besucht haben, nicht weit sein, vielleicht noch 1 km flussabwärts. Ich kaufe Papaya (20 Baht), Mango Sticky Rice (50 Baht), ein feines zigarrenförmiges Gebäck, dessen Namen ich nicht kenne (je 5 Baht) und ein Fläschchen frischen Orangensaft (20 Baht). Die Preise dünken mich nochmals tiefer als in Nakhon Phanom. Auf dem Rückweg schaue ich im ⁨Wat Si Chom Chuen⁩ rein. An der Hauptstrasse werden viele Gäste erwartet, die Restaurants sind kräftig am Kochen, Grillieren und Tische und Stühle bereitstellen. Ich komme am Friedhof mit dem Krematorium vorbei und bin bald zurück im Hotel.