Ich fahre mit Grab zur Busstation und kaufe eine Fahrkarte nach Vientiane (55 Baht). Pünktlich um 10 Uhr fahren wir los. Auf der Lao-Thai Friendship Bridge steigen alle aus und wir gehen durch die Thailändische Passkontrolle. Dann fahren wir zur Laotischen Grenze, wo wir wieder aussteigen und auch das Gepäck mitnehmen müssen. Die Busbegleiterin führt mich zum Schalter 2 der Immigration, wo ich mein eVisum und meinen Pass abgebe. Nach 5 Minuten erhalte ich am Schalter 4 meinen Pass mit der Entry Permission. Im Internet kursieren einige Nachrichten, dass die Beamten irgendwelche zusätzliche Gebühren einkassieren. Das kann ich nicht bestätigen. Schweizer benötigen übrigens kein Visum, wenn sie nicht länger als 15 Tage bleiben. Ich bleibe länger, darum habe ich ein eVisum beantragt und erhalten (CHF 43.-). 

Nach der Immigration wird das Gepäck durchleuchtet und wir steigen wieder in den Bus, welcher uns nach Vientiane bringt. An der Busstation wechsle ich bei einer Händlerin 5000 Baht in KIP, jetzt bin ich wieder Millionär. Für 300’000 KIP kaufe ich im Handy-Laden nebenan eine SIM Karte für Laos von Unitel für 30 Tage. Mit dem Tuktuk fahre ich zu meinem Hotel Peaceful 2.

Gleich neben meinem Hotel ist das Pakistanisch-Indische Restaurant Baba, welches ich von früher kenne. Ich bestelle Chicken Tikka Biryani. Sehr gut! Im Café Common Grounds hole ich mir meinen Kaffee (und Kuchen). Ein kurzer Spaziergang zum Chao Anouvong Park, wo schon eifrig die Wagen der Händler von Motorradfahrern an ihre Plätze gebracht werden. Ich schaue beim Buchladen von Robert Cooper vorbei, habe aber keinen Platz, um noch weitere Bücher mitzunehmen. Aber ich entdecke eine laotische Version von Emil und die Detektive, das ist ja cool!

Gegen Abend spaziere ich zum Night Food Market; viel Hunger habe ich nicht mehr, aber eine Portion Takoyaki probiere ich doch noch.