Nach dem Frühstück in meinem Lieblingscafé Sathiti bestelle ich ein Loca Taxi zum Flughafen. Der junge Taxifahrer spricht gut Englisch und erklärt, dass er nach Covid sein Studium abgebrochen habe und seither jobt, zuerst als Kellner, jetzt als Taxifahrer. Er macht einen aufgestellten und strebsamen Eindruck, ich gebe ihm ein gutes Trinkgeld, was ihn sehr freut.
Am ruhigen Flughafen bin ich etwas zu früh, ich verbringe die Zeit mit lesen. Das Check-in ist schnell erledigt, ebenso die Sicherheitskontrolle. Wir fliegen pünktlich um 11.25 ab und landen ebenso pünktlich eine Stunde später in Pakse. Ich teile ein Taxi mit einem Paar aus Frankreich (100’000 KIP) und bin schon bald bei meinem Hotel ST Central. Das Zimmer ist noch nicht bereit, darum wandere ich zu Miss Noy, um ein Motorrad für Samstag zu reservieren. Ich möchte das Bolaven Plateau bereisen. Yves ist sehr unkompliziert, ich trage mich in die Liste ein für am Samstag und er lädt mich ein zur Orientierung, welche morgen Freitag um 18 Uhr stattfindet.
Zurück im Hotel kann ich mein luxuriöses und komfortables Zimmer beziehen (35 $ mit Frühstück), dann gehe ich bei Daolin essen. Gutes Restaurant mit freundlicher Bedienung.
Ich stöbere etwas in Online Reiseberichten und sehe, dass der Bolaven Loop auch mit dem Fahrrad gemacht wird, und dass es einen guten Mountainbike-Vermieter gibt. Das will ich mir doch ansehen. Es sind etwa 2 km dorthin, er ist etwas versteckt oberhalb der AVIS Autovermietung. See ist der Besitzer, er vermietet Bikes von Trek und Giant. Er hat ein Bike für mich, gibt mir Tipps zum Bolevan Plateau und wird das Bike am Samstag mit Gepäckträger und Sacochen bereit haben. Der Preis ist 200’000 KIP pro Tag (das ist mehr als ein Motorrad, aber auch auf Fuerteventura sind MTB teurer als ein Mietwagen). Ich gehe nochmals zu Miss Noy und informiere Yves, dass ich mich anders entschieden habe. Ich glaube, das Mountainbike passt mir besser als ein Motorrad.


