Diese Nacht habe ich besser geschlafen. Es wurde zwar auch sehr kalt, aber mit den vier vorhandenen Wolldecken hatte ich angenehm warm.
Zum Frühstück gibt es Pfannkuchen mit Kürbi-Passionsfrucht-Sauce, Passionsfrucht, Avocado und Spiegelei.
Ich plaudere noch etwas mit C., dann bezahle ich (490‘000 Kip für Übernachtung, Essen und Kaffee) und mache mich auf den Weg. Zuerst muss ich über die Holperstecke zurück auf die Hauptstrasse 16, dieser folge etwa 15 km ich bis nach dem Thateng Farm & Resort, wo ich rechts abbiege, weil ich den Phou Tayoun Mountain Loop fahren will. Jetzt ist die Gegend wirklich dörflich, schmale Strassen, wenig Verkehr, viele Schulkinder, und überall hat es kleine Läden, auch für Getränke. Eine Gruppe von Schülerinnen verkauft mir ein Abzeichen, was es bedeutet, kann ich nicht herausfinden. Ab und zu hat es auch Resorts, und überall gefallen mir die kunstvoll erbauten Holzhäuser. Maniok und Kaffeebohnen sind zum Trocknen ausgelegt. Es wird hügelig und hat einige saftige Steigungen, aber in meiner Richtung geht es auch oft bergab. Umgekehrt wäre die Route um Einiges härter. Bald komme ich wieder auf die Strasse 16. Ich halte bei einem sauberen Essensstand an und werde sehr freundlich verpflegt. Die Nudelsuppe ist erstklassig.
Ich folge der Strasse weiter nach Thateng. Die grossen Lastwagen sind recht gefährlich, sie überholen zwar vorne mit GGenügend Abstand, aber vom Anhänger wird man fast in den Strassengraben gefegt.
Zum Glück bin ich bald in Thateng, wo ich beim grossen Kreisel rechts abbiege. Jetzt ist es wieder ruhig und geht erst noch bergab. So komme ich gut vorwärts bis zum Dorf Kophungtai, wo ich links abbiege, es hat einen Wegweiser zum Captain Hook Homestay. Zuerst ist allerdings eine Touristengebühr von 10‘000 Kip zu entrichten.
Ich kriege ein Zimmer, dusche und erhole mich von der Fahrt.