Das Frühstücksbuffet ist abwechslungsreich; ich plaudere mit einem Deutschen, der mich schon auf der Strasse angesprochen hatte. Er ist alleine unterwegs, macht jetzt mit dem Tuktuk einen Ausflug ins Bolaven Plateau und wird auf dem Mekong fahren.

Ich reserviere nochmals eine Nacht im Hotel Pakse für wenn ich nach Siem Reap fliege. Im Reisebüro treffe ich Roberto Marzano, er ist mit Reisegruppen und Busreisenden beschäftigt, findet aber trotzdem Zeit, das Buch, welches ich gestern gekauft habe, mit einer Widmung zu versehen.

Um halb 9 kommt der Kleinbus, ich steige mit anderen Reisenden ein. Wir fahren zu weiteren Hotels, der Bus füllt sich. Wir folgen der Strasse 13. Bei Km 30 kündigt der Chauffeur Champasak an. Ich steige zusammen mit einem französischen Paar aus, bald kommt ein Sammeltaxi, welches uns zum Mekong bringt, wo wir mit einem Boot über den Fluss chauffiert werden. Ein weiteres Sammeltaxi bringt uns zum Hotel Riviera, welches direkt am Mekong liegt. Ich beziehe mein sehr schönes Zimmer (44 $ mit Frühstück). 

Leider sind die Fahrräder des Hotels nicht für den Ausflug zum Wat Phu gedacht, aber nach einigem Suchen finde ich heraus, dass das Souchitra Riverside Guesthouse Mountainbikes anbietet. Ich kann per WhatsApp ein Rad auf 14 Uhr reservieren und mache mich zu Fuss auf den Weg. Im Restaurant Champasak With Love esse ich zu Mittag, um 13.30 bin ich beim Souchitra. Ein Holländer ist auch gerade mit seinem Gravelbike angekommen, er sei von Don Det hergefahren, berichtet er. Er bereist Laos, ist in Udon Thani (Thailand) gestartet und wirkt sehr fit.

Ich kriege mein Bike und fahre zum Wat Phu.  Das Parken kostet 10’000 Kip, der Eintritt 55’000. Zuerst besuche ich das Museum, welches sehr schöne und sehr alte Objekte hat, leider etwas klein beschriftet und in einem schlecht beleuchteten Raum. Dann gibt es einen zweiten Raum mit Informationen zur Anlage.

Nach dem Museumsbesuch werde ich mit einem Shuttlebus zum Tempel gefahren. Von hier führt ein gerader Weg, der bald in steile Treppen übergeht, den Berg hinan. Zuoberst kommt man zu einer Quelle und geniesst den wunderbaren Ausblick. Hier findet man auch den in Stein gemeisselten Elefanten, die Schlangen und ein menschenähnliches Gebilde.

Die ganze Anlage liegt unterhalb des heiligen Berges Lingamparvata. Nachdem ich wieder nach unten spaziert bin, fahre ich mit dem Rad zurück nach Champasak und besuche die Name of Jesus Church.

Dann bringe ich das Velo zurück. Den Rest der Strecke zum Hotel renne ich, dann gibt es Mekong Filet zum Abendessen.