Wir stehen um 5 Uhr auf, das Frühstück bereiten wir auf dem Zimmer zu, und um 6 Uhr checken wir aus. Ein Tuktuk bringt uns mit Mühe (der Fahrer hat keine Ahnung, weder vom Fahren noch von den Örtlichkeiten) zum Bahnhof. Bald können wir den Zug besteigen. Um 7.15 fahren wir gemütlich los. Es geht einige Zeit durch Phnom Penh und seine Vororte, dann über Land. Viel Landwirtschaft, trockene Reisfelder, Mangos, flach. Dann einige Berge und bewirtschaftete Reisfelder. Der erste Halt nach zwei Stunden ist in Takeo. Von diesem Ort aus könnte man Angkor Borei besuchen, worüber wir in der Ausstellung im Sosoro Museum gelesen haben. Dann halten wir in Kep, diesmal nur kurz, und schon geht es weiter nach Kampot, welches wir um 11.15 erreichen. Mit dem Tuktuk fahren wir zum Hotel Monkey Republic, deponieren unser Gepäck und spazieren zum Restaurant Aroma House. Das Essen ist wiederum ausgezeichnet. Den Kaffee nehmen wir im Café 729. Wir besuchen The Kampot Pepper Shop; wir haben für morgen eine Tour gebucht, welche hier beginnt. Um 14 beziehen wir unser Zimmer.
Um 17 Uhr machen wir uns mit Jason und vier weiteren Kunden auf einen Abendspaziergang. Jason ist Kanadier, während Covid in Cambodia ausgebremst und seither hier. Er erzählt viel über die lokalen Traditionen, die Geschichte und die Religionen. Und natürlich über den Kampot Pfeffer, der von den Franzosen gefördert wird. Was uns vor allem beeindruckt hat: Kambodscha ist eigentlich erst seit 15 Jahren am Auferstehen. Er zeigt uns Bilder von 2008, als es in Kampot wenig Häuser und fast keine Autos gab.







