Wir probieren das Frühstück in unserem Hotel, das gefällt uns gut. Dann spazieren wir zur Fähre  nach der Insel Koh Trong. Die Fähre ist gerade abgefahren, darum warten wir 40 Minuten, bis sie wieder zurückkommt. Für 1000 Riel (20 Rappen) setzen wir über den Mekong.

Koh Trong ist eine Insel im Mekong, etwa 5 km lang. Die Bewohner leben von Gemüse- und Obstanbau und der Fischerei. Daneben gibt es mehrere Gasthäuser und Restaurants. Wir haben uns heute für eine entspannte Laufrunde rund um die Insel mit Fotopausen entschieden. 

Nachdem wir die 200 m Sand auf dem Bambusrost überquert haben, folgen wir der betonierten Strasse nach Norden. Die Bäume spenden angenehm Schatten, denn es ist heute sonnig und sehr warm. Im Norden folgen wir einem Pfad zum Secret Cove, einem heiligen Baum, der wohl sehr alt ist. Er ist mit Bombax ceila angeschrieben, was wohl ein Schreibfehler ist, denn ich finde im Internet nur Bombax ceiba, welcher auf Deutsch Kapokbaum heisst.

Wir schauen uns ein etwas vernachlässigtes Gehege an und werweissen, ob die Pflanzen da Bohnen sind. Und die Gräser Zitronengras?

Jetzt folgen wir wieder der Strasse, welche auf der anderen Seite der Insel zurück nach Süden führt. Hier finden sich viele putzige Holzhäuschen und auch einige stattliche Villen. Die Häuseransammlung auf dem Fluss fotografieren wir auch, bevor wir in einem Restaurant Kokokswasser trinken. Schon bald sind wir am unteren Ende der Insel angelangt und nehmen den Weg zurück zur Abzweigung nach der Fähre. Die hat gerade angelegt und wir laufen zum Fluss. Der Fährmann hat uns offenbar kommen sehen und mit der Abfahrt gewartet. Sehr nett!

Wir gehen zurück ins Hotel, wir sind vom Laufen bei diesen Temperaturen pflotschnass und brauchen eine Dusche.

Mittagessen gibt es in der Street Three Eatery. Wir probieren den Vorspeisenteller. Der ist für zwei Personen und besteht aus Frühlingsrollen, Magic Mushrooms und Angkor Auberginen, alles frittiert. Schmeckt gut und nährt. Kaffee und Durian Roulade gibt’s im TIME Coffee & Bakery.

Auf dem Rückweg sehen wir die Lautsprecheranlage für die Vogelrufe. Damit werden die Swiftlets (Salanganen) angelockt, in der Hoffnung, dass sie in den Löchern, welche man in viele Hauswänden findet (siehe Foto), ihre Nester anlegen. Diese werde gesammelt, denn sie gelten als Delikatesse.