Um 8.30 werden wir von Dara für die Countryside Tour abgeholt, es ist dieselbe Tour, die ich am 7. Februar gemacht habe. Und der Toyota ist das Auto von gestern, nur mit einem anderen Fahrer. Die Tour beginnt auch wieder mit den Salzfeldern, diesmal sehen wir eine Familie bei der harten Arbeit: Vater, Mutter und Tochter. Die 18 jährige Tochter musste die Schule nach 5 Jahren verlassen um arbeiten zu gehen, was sie seither macht. Der Tageslohn beträgt 10 – 12 $, ist saisonal und auch wetterbedingt. Keine Arbeit – kein Lohn. 

Der weitere Verlauf ist der Gleiche wie letztes Mal: Höhle, Secret Lake, La Plantation und Kep. Diesmal trinken wir Kokoswasser beim kleinen Laden am Secret Lake und kaufen Pfeffer. In der Plantation erstehen wir noch mehr Pfeffer und Gewürze. Vor allem die Kombinationen mit Salz schmecken uns sehr.

In Kep hat es heute viele Leute, so viele Autos auf den Parkplätzen habe ich noch nie gesehen, und auch im Krabbenmarkt herrscht ein Gewühl. Dazu kommt die Mittagshitze, welch durch all die Feuerstellen verstärkt wird. 

Beim Antreten der Rückfahrt geht der Rückwärtsgang nicht mehr, für Barbara ist das eine vertraute Situation, hatte sie doch mit unserem Subaru vor kurzem das gleiche Problem. Wir schaffen es doch noch zurück. 

Wir spazieren ins Zentrum, beziehen Riel am Geldautomaten und essen Shrimp-Dumplings im Restaurant Ecran Noodles. 

Kampot Pie & Ice Cream können wir natürlich nicht auslassen. Barbara probiert das Heidelbeer-Eis, ich bestelle drei Kugeln: Kampot Pfeffer, Durian und Kaffee mit Pfeffer. Lecker!