Um 7.30 treffen wir uns mit den weiteren Teilnehmern der Kajak Tour zum Frühstück. Wir kriegen Kaffee und hausgemachtes Kürbisbrot, dann gibt es einige Anweisungen zur Tour. Bald steigen wir in den Lastwagen mit den Kajaks und fahren flussaufwärts, es ist die Strecke, welche ich am 3. Februar mit dem Velo gefahren bin, und dann noch etwas weiter. Etwa 7 km nach Kampi biegen wir zum Mekong ab, wo wir die Kajaks abladen. Wir fahren los und paddeln stromabwärts auf die andere Seite. Auf einer Insel legen wir an und essen in Bambus gerösteten Reis. Dazu gibt es lokale Bananen (Lady Boy’s Finger 😉). Hier kann man auch schwimmen, ich mache einige Züge. Die Strömung ist sehr deutlich. Das Wetter ist etwas regnerisch, meist bewölkt und ab und zu hört man Donnergrollen.

Wir fahren weiter und durchfahren die Stromschnellen von Kampi, welche aber auf der rechten Seite deutlich harmloser sind, als dort, wo das Dorf steht. Jetzt verweilen wir längere Zeit in diesem Becken, den hier gibt es Delfine zu beobachten. In Kambodscha leben noch 111 Irrawaddy-Delfine (Zählung 2025).

Es gesellen sich weiter Kajaks zu uns, und auch die Motorboote aus Kampi tauchen auf. Ab und zu ist eine Rückenflosse zu erblicken und einige Male sehen wir einen ganzen Rücken aus dem Wasser auftauchen. Aber die Mekong-Delfine sind nicht so deutlich wahrnehmbar wie die eigentlichen Meeres-Delfine und darum schwierig zu fotografieren.

Nach einer Weile paddeln wir ans Ufer zurück und werden unterhalb Kampi vom Auto abgeholt.

Nach der Dusche gehen Barbara und ich im Pon Nor Reay Restaurant essen. Barbara hat Stir fried Noodles with Seafood, ich nehme Lok Lak mit Huhn. Das Essen schmeckt sehr gut, die Preise sind etwas höher als in den meisten Strassenküchen.

Den Kaffee und Dessert nehmen wir im TIME Coffee & Bakery.