Mein Zimmer ist gross wie eine Turnhalle, warum also nicht den Tag mit Krafttraining beginnen. Nach 30 Minuten habe ich mein Frühstück. verdient. Ich probiere ein neues Lokal: An Jao, ein vietnamesisches Restaurant. Ich bestelle Kui Jab Yuan (Nudelsuppe mit Schweinefleisch und Ei), gefülltes Brot und Butterbrot, dazu einen Filterkaffee. Es schmeckt grossartig, ich kann den Ort empfehlen.
Ich fahre mit meinem Rad auf der AH15, das ist die grosse Ausfallstrasse von Nakhon Phanom, nach Ban Na Chok. Der Verkehr ist nicht stark und ich halte mich immer schön links, so komme ich unbeschadet nach Ban Na Chok, wo ich links auf eine Landstrasse abbiege. Es ist nicht mehr weit zur Mekong Underwater World, einem Aquarium mit Fischen des Mekongs. Der Eintritt beträgt 30 Bath. Auch hier erhalte ich wieder einmal eine Führung, es sind zwei Studenten, welche mir auf Englisch die Fische erklären. Leider können sie nicht Englisch, und von Fischen wissen sie auch nichts, sie lesen einfach ab, was auf den Tafeln steht.
Nachdem ich dies überstanden habe, schaue ich mir die Aquarien noch einmal an. Es ist wirklich eine beeindruckende Vielfalt, die hier zu betrachten ist, und der Chao Phraya Giant Catfish ist ein imposantes Tier. Mit mit bis zu annähernd drei Metern Länge ist er einer der größten Süßwasserfische der Welt. Der Spotted Featherback ist ein hübscher Kerl mit den 8 Kreismustern auf seiner unteren Körperhälfte.
Auf schmalen Strassen durch eine ländliche Gegend fahre ich weiter zum Ho Chi Minh House. Das ist das echte Haus, wo Ho Chi Minh über ein Jahr gelebt hat. Es hat noch einige Utensilien da, und man kann die Bäume bewundern, welche HCM angepflanzt hat. Dazu finden sich viele Fotos.
In der Nähe gibt es auch das Ho chi Minh Memorial, eine Gedenkstätte/Museum, die wie ein Tempel präsentiert wird. Eine HCM Statue kann bewundert werden, neben dem Tempel ist das Holzhaus als Replika aufgebaut, und auf dem Gelände findet man auch einen künstlichen Felsen und Flamingos. Warum auch immer…
Ich nehme die Strasse zurück nach Nakhon Phanom. Diese Gegend scheint wohlhabend zu sein, ich komme an einigen wirklich hübschen Thai-Häusern vorbei.
Eine Tafel bewirbt eine Bäckerei mit Café: Bake@Home. Das darf ich mir nicht entgehen lassen. Das Lokal befindet sich in einem sehr gediegenen Neubau mit einer grossen Rasenfläche. Ich lasse mich im Garten nieder und geniesse den Latte und einen Macha–Cake.
Am Friedhof komme ich auch vorbei, die Gräber sehen aus wie bunte, überdimensionierte Ehebetten. In Nakhon Phanom folge ich dem Fluss nach Norden. Es nimmt mich Wunder, wie weit der Weg in diese Richtung führt. Immer noch ist ein Radweg angelegt. Ich komme an der katholischen Kirche vorbei. Dann geht es durch den Naga Tunnel. Hier ist der Radweg wie ein Käfig gebaut, und wo Pflanzen über die Gitterstäbe wachsen, ist es schon fast ein Tunnel. Die Schlange Naga bewacht Ein- und Ausgang. Weiter geht es dem Mekong entlang, ich komme an vielen Ausflugsrestaurants vorbei und gelange zur Thailändisch–Laotischen Freundschaftsbrücke. Nach weiteren 300 m ist der Radweg zu Ende und ich kehre um. Ich bringe mein Rad zurück und spaziere durchs Festgelände. Zum (späten) Zmittag koste ich grillierte Pilze und an einem weiteren Stand Frühlingsrollen.








































