Heute besuche ich den historischen Park von Phimai (Eintritt 200 Baht).
Die Tempelanlage stammt aus der Zeit von Jayavarman VII, dem König des Khmer Reiches; das war im 11. und 12. Jahrhundert. Das Heiligtum war früher über eine breite Strasse durch den Urwald mit dem Angkor Wat Tempel verbunden. Die Restaurierung der Anlage begann 1950.
Es sind beeindruckende Bauten, die verwendeten Sandsteinklötze sind riesig, spannend die mit Säulen versperrten Fenster. Wunderschön sind die mit Relief verzierten Türstürze, von denen auch eine grosse Anzahl neben dem Gebäude deponiert ist. Was mir auch gefällt, sind die riesigen Regenbäume, die die Tempelanlage umgeben. Das Gelände ist recht gross, misst etwa 0.5 km². Es hat nicht sehr viele Besucher, man kann den Ort in Ruhe geniessen. Später kommen zwei Schulklassen, die eine in violetten, die andere in gelben T-Shirts. So wird es etwas lebhafter.
Ich schaue mir die Informationen im Besucherzentrum an. Weitere Fundstücke wären im Phimai National Museum zu sehen, das ist aber permanent geschlossen. Ich wandere etwa 1.5 km zum Moon Fluss, wo auf der Insel Sai Ngam viele Banyanbäume zu sehen sind, darunter ein 350 Jahre altes Exemplar.
Die Insel ist ein beliebtes Ausflugziel mit hübschen Pavillons, Schattenplätzen und kleinen Brücken. In einer riesigen Essenshalle sind viele Köchinnen im Einsatz. Ich esse gebratene Nudeln mit Fleisch.
Ich wandere zurück und nehme im Punp Café Kaffee und Kuchen. Ein hübscher Ort!
























